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Ganzheitliches SEO berücksichtigt die User Experience

Holistisches SEO zielt darauf ab, Webseiten über die Vielzahl an Rankingfaktoren hinaus zu optimieren und den Online-Auftritt von Unternehmen ganzheitlich zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil dieser umfangreichen Betrachtung widmet sich dem Thema User Experience.

Denn: Klassisches SEO (Keywords, H1 und Co.) richtet sich in erster Linie an die Suchmaschine. User Experience dagegen beschäftigt sich mit dem Nutzer und der Frage, wie eine bestmögliche Nutzererfahrung etabliert werden kann.

Führt die User Experience zu Begeisterung und erhöhter Interaktion, verlängert sich Dwell Time (Verweildauer) auf der Seite (und die die Bounce Rate verringert sich). Darüber hinaus ist mit einer höheren Rate wiederkehrender Benutzer zu rechnen, die nach einer ersten positiven Erfahrung in einem Online Shop gerne wiederkommen, um den nächsten Einkauf zu tätigen.

Was bedeutet User Experience?

User Experience im Bereich des Website Designs bezieht sich im Kern auf die Frage, wie leicht die Webseite zu bedienen ist, während der Nutzer mit dieser interagiert. Prinzipiell geht es also um die Usability einer Webseite und die Frage, ob ein Nutzer im Zuge seines Besuchs seine Intention befriedigen kann: Kann er die Produkte in einem Online Shop intuitiv aussuchen und sogar direkt mit PayPal Express bezahlen? Findet er eine nutzerfreundliche Navigation der Webseite vor, in der er die Informationen sieht, nach denen er sucht? Und wie glücklich ist der Nutzer letzten Endes mit der gesamten Interaktion?

Das Ziel von Webseiten Betreibern sollte lauten, die Interaktion mit einer Webseite so nahtlos wie möglich zu gestalten, um die Nutzererfahrung zu maximieren. Dabei muss der SEO-Aspekt nicht außer Acht gelassen werden, sondern lässt sich nahtlos in die Verbesserung der User Experience einbinden. Aus diesem Grund betrachten wir in diesem Beitrag vor allem die folgenden Faktoren, die sowohl aus Sicht der User Experience als auch aus SEO-Sicht sinnvolle Verbesserungen darstellen:

  • User Signals
  • Call-to-actions
  • Ladegeschwindigkeit
  • Navigation
  • Mobile Optimierung
  • Quality Content

User Signals

Alle Maßnahmen, Faktoren und Bestandteile eurer Webseite, die wir uns im Folgenden genauer anschauen, sind letzten Endes auf Nutzersignale zurückzuführen. User Signals sind verschiedene Metriken, die von Google genutzt werden, um die Erfahrung der Nutzer in der Interaktion mit einer Webseite zu bewerten. Beispielhaft zu nennen ist in diesem Zusammenhang vor allem die Dwell Time und das dazugehörige Pogo-Sticking. Dies sind wesentliche Indikatoren, die Google nutzt, um festzustellen, welchen (Mehr)Wert eine  Webseite für Nutzer bietet.

Ladegeschwindigkeit

Damit Nutzer überhaupt bewerten können, ob die Inhalte einer Webseite ihrer Intention entsprechen, muss die Seite zunächst laden. Vielen Online Marketern sind die gängigen Statistiken in Bezug auf die Ladezeit längst bekannt: Langsame Seiten verlieren nicht nur an Nutzern, sondern erfahren auch erhebliche Einbrüche in den Conversion Rates. Nicht nur verlässt 1 von 4 Nutzern die Webseite vorzeitig, 46% aller Nutzer besuchen diese Webseite nach der schlechten User Experience nie wieder. Trotz alledem sind Ladezeiten bei vielen Webseite nicht hinreichend optimiert und übersteigen auf mobilen Geräten gar die 20 Sekunden Marke. Ein erheblicher Einschnitt in die Nutzer Erfahrung. Doch auch Google “bestraft” Webseiten seit der Mobile-First Indexing Revolution mit vergleichsweise schlechteren Rankings. Dies zeigt abermals die enorme Relevanz der Ladegeschwindigkeit – für SEO und User Experience gleichermaßen.


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Responsives Design für Smartphone Nutzer

Immer mehr Nutzer verwenden die Suche über mobile Endgeräte. So waren es 2019 in den USA ganze 77% der Nutzer, die einen Großteil ihrer Zeit mit ihrem Smartphone im Internet unterwegs waren. Hat der Nutzer 20 Sekunden seiner kostbaren Lebenszeit damit verbracht, auf eine ladende Webseite zu warten, nur um dann festzustellen, dass diese Webseite in mobiler Ansicht schlicht nicht zur Interaktion per Smartphone geeignet ist, sinkt die Zufriedenheit zunehmend – und der Nutzer springt verständlicherweise ab. Auch dieser Aspekt einer Webseite ist seit 2015 ein direkter Rankingfaktor bei Google. Nicht nur steigt die Bounce Rate bei einer Vielzahl von Nutzern, die andere Standards gewohnt sind – Google selbst erkennt die fehlende Nutzbarkeit und antizipiert die ausbleibende Zufriedenheit bei Nutzern. In der Folge entstehen deutliche Probleme für das Rankingpotential einer Webseite.

Um eine makellose Erfahrung zu bieten, ist responsives Webdesign, welches flexibel auf die Bildschirmgrößen der Nutzer reagiert, essenziell.

Navigation

Trotzt der Nutzer einer langen Ladezeit und befindet sich, zu seinem Glück, dann schließlich auf einer nutzbaren Mobilversion einer Webseite, kommt das nächste Puzzleteil zum Tragen: Die Navigation der Seite. Eine flache und möglichst eindeutige Seitenarchitektur, die logisch und für jeden verständlich aufgebaut ist, leitet den Nutzer auf schnellstem Wege zu den gewünschten Inhalten. Gleichzeitig unterstützt ein solcher Aufbau Google direkt dabei, die Crawlbarkeit der Seite zu sichern. In der Folge können die Inhalte der Seite auch von Google besser verstanden und vor allem indexiert werden. Somit kann Google die Seite bestenfalls gar so gut auslesen, dass die Webseite von Sitelinks in den Suchergebnissen profitiert und einen direkten Einfluss auf die Click Through Rate ausüben (was wiederum Klicks begünstigt, die Google als eines der wichtigsten Nutzersignale wertet).

Suchintention treffen

Wichtiger noch als das potenteste Keyword für eine Unterseite zu recherchieren ist die Bestimmung der dahinterstehenden Intention. Sucht ein Nutzer nach “Fußballschuhe kaufen” will er keine langen Blogartikel über das Thema lesen, sondern bequem im Online Shop die Schuhe seiner Wahl bestellen.

Um Chancen auf ein gutes Ranking zu haben, benötigt es also eine präzise Beantwortung der Suchintention für das ausgewählte Keyword. Ist dieser Umstand gegeben, ist der Nutzer zufrieden und verweilt auf der Seite, um seine ursprüngliche Absicht zu verfolgen – Produkte zu kaufen, Informationen zu erhalten oder Kontaktdaten zu finden. Nicht nur steigt damit die Verweildauer auf der Seite, vielmehr besteht die Chance, dass der Nutzer für das Unternehmen relevante Aktionen tätigt und konvertiert.

Qualitative Beiträge mit Struktur

Ist der Nutzer nicht auf der Suche nach Fußballschuhen, sondern möchte sich stattdessen über ein Thema informieren, ist es wichtig, dass Texte bzw. Blogbeiträge das Gesuchte möglichst sinnvoll, einfach und anschaulich darstellen. Ein Verständnis der Materie sollte möglich sein, ohne dass der Nutzer einen Abschluss im dazugehörigen Fach benötigt.

Stattdessen sollten Autoren eine einfach Sprache verwenden, die gleichzeitig die wichtigsten Informationen zum Thema vermittelt, wie etwa beim Thema Backlinks aufbauen:

SEO-UX

In diesem Beispiel wird ein weiterer wesentlicher Faktor sichtbar: die Struktur der Inhalte.

Für eine gesteigerte User Experience ist das Aufbrechen der Inhalte durch Unterüberschriften unumgänglich. Anstelle eines reinen Textblocks muss ein Blogbeitrag in nachvollziehbare Sinnabschnitte und Absätze gegliedert werden und mit Medien (Fotos, Videos, Infografiken) unterlegt werden. Somit steigt ebenfalls die Verweildauer und die User Experience steigt. Nutzer sind geneigt, auf die Webseite zurückzukehren und neue Inhalte zu entdecken, da der erste Eindruck in positiver Erinnerung geblieben ist.

Die Integration der wichtigsten Keywords in den Überschriften ist mittlerweile nur noch die halbe Miete für die Optimierung der Überschriften. Der logische Aufbau und eine direkte Ansprache des Nutzers gewinnen an Bedeutung, um die Attraktivität einer Webseite zu steigern und eine langfristige Bindung von Nutzern zu erreichen.

Call to actions verwenden

Handlungsaufforderungen in Form von Buttons, internen Verlinkungen und Kontaktformularen nützen nicht nur SEO und der Conversion Rate – sie nützen auch dem Nutzer, der sich einfacher auf einer Seite zurechtfinden und relevante weitere Informationen finden kann.

Die Zukunft von UX und SEO

Das primäre Ziel von Google ist die Zufriedenheit der Nutzer – so war es schon immer und so wird es bleiben. Das ist allerdings nur möglich wenn eine Suchmaschine die Suchintention perfekt erkennt und dementsprechende Ergebnisse ausspielt. Also ist es die Rolle von Webmastern, Webseiten so strukturieren, dass sowohl Google als auch die Nutzer eine leichte Aufgabe darin finden, zu surfen, zu lesen und mit der Webseite zu interagieren.

Abschließende Frage:An wen denkt ihr, wenn ihr ein Redesign eurer Seite plant? Inhalte für den Upload vorbereitet? Denkt ihr an den Nutzer, der die Seite am Ende besucht, oder dreht sich alles um SEO und das Gutdünken der Suchmaschine? Wie ist deine Balance von SEO und UX? Lass einen Kommentar da und erzähle uns mehr!!!!!


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