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Facebook vs Google+: Social Signals und SEO-Einfluss

Spätestens seit unserer Searchmetrics Rankingfaktorenstudie haben nicht (mehr) nur SEOs die Signale aus sozialen Netzwerken als Qualitätskriterium für gute Rankings auf dem Schirm. Nur herrschte lange Zeit Uneinigkeit über den kausalen Zusammenhang; sprich: ob eine gute Position in den SERPs viele Social Signals hervorruft, oder ob – andersherum – viele Shares, Likes, Comments, Tweets oder/und PlusOnes die Rankings positiv beeinflussen. Auch in den Kommentaren zu unseren Beiträgen finden wir diese Frage immer wieder. Was also war nun zuerst da: Das Huhn (Social Signals) – oder das Ei (gute Rankings)?

Social Signals und SEO-Einfluss

Wenn Facebook-Signale schon so stark mit guten Rankings korrelieren, wie groß ist dann eigentlich der Einfluss von Signalen aus dem suchmaschineneigenen Netzwerk Google+? Und wie groß ist Googles Plattform eigentlich? Wer hat mehr Nutzer? Und welche Nutzer sind aktiver? Aber auch ungeachtet dessen, wie stark Social Signals nun in Rankings eingehen, schauen wir uns doch mal beide Netzwerke hinsichtlich des Faktors „Aktivität“ näher an.

Social Media + Suche = Kommunikation + Information

Social Media hat in den letzten Jahren nahezu alle unsere Lebensbereichen durchdrungen – nicht zuletzt durch Smartphones, Tablets & Co. nun auch mit Nachdruck im Mobilbereich. Betrachtet man den Anteil der Tätigkeiten im Netz, kristallisieren sich zwei Hauptthemen heraus:

  1. Social Media: Interaktion/Kommunikation im Netz über jedwede Kanäle.
  2. Netz-Suche: Filterung und Aggregation von Informationen.

Nun folgt der logische zweite Schritt der digitalen Evolution: Diese beiden Bereiche – Suche und Social Media – verschmelzen zunehmend. Und in jedem der beiden Bereiche gibt es einen Platzhirsch:

Auf der einen Seite: Facebook. DER Social-Media-Gigant. Eine Milliarde aktive Nutzer weltweit. Shares, Likes und Kommentare wohin das Auge blickt.

Auf der anderen Seite: Google. DIE Suchmaschine überhaupt. Weltweit weit über 90% Marktanteil. Wer sucht, sucht mit Google.

Facebook und die „Graph Search“ vs Google+ und der „Social Graph“

Beide Konzerne starteten nun mit diesen, eigentlich grundverschiedenen Kernbereichen. Wenn man wollte, könnte man die Zielstellung der beiden Unternehmen auf einen gemeinsamen Nenner herunterbrechen: Informationsaggregation und –strukturierung. Hierzu versuchen beide Unternehmen, bestimmte Aspekte des jeweils anderen Bereiches durch eigene Produkte abzudecken, dem aber jeweils ein anderer Zweck zugrunde liegt.

Facebook kündigte Anfang 2013 die Graph Search an, mithilfe derer die Aggregation der internen Social-Graph-Daten (aber eben auch nur dieser) möglich ist. Nicht enthalten in der Graph Search sind Inhalte aus der Websuche. Hierfür holte sich Facebook Google’s Konkurrenten Microsoft und deren (lediglich in den USA ansehnlich performende) Suchmaschine „bing“ ins Boot. Nun soll „Facebook Home“ für Android das Nutzerverhalten auch mobil komplett auf Zuckerbergs Netzwerk zentralisieren.

Google hingegen hat mit seinem Suchmaschinenalgorithmus ein extrem hohes Niveau erreicht, welches durch immer kürzer aufeinanderfolgende Updates ständig verbessert wird. Diese Daten fließen nun nicht mehr nur in die Anzeige individueller Suchergebnisse ein, sondern erlangen zudem eine zunehmend stärkere Gewichtung als Faktoren für das Ranking.

Faktoren wie „Brand“, „Produkt“ und „Content“ sind stark sozial gefärbt

Denn hat in der Suchmaschinenoptimierung vor nicht allzu langer Zeit noch reine Keywordoptimierung gute Suchergebnispositionen erzielt, sind langfristig Faktoren wie „Habe ich ein gutes Produkt?“, „Bin ich eine Brand“, „Habe ich nützliche Inhalte?“ – und eben „Wie ist meine social Perfomance?“ wichtige KPIs für die Anzeige auf Googles vorderen Plätzen.

Skalierbar wird ein Großteil dieser Faktoren nun eben durch die Sozialen Medien – beziehungsweise die Signale, die aus diesen Netzwerken kommen. Lange Zeit konnte Google „nur“ passiv-persönliche Faktoren über das Nutzerverhalten messen. So sind SEO-Metriken wie Serverstandort, Hoster, IP-Adresse und vor allem das Surfverhalten (Bouncerate, CTR etc.) Standardfaktoren für die Bewertung einer Seite. Google hat Daten ohne Ende. Und Google hat Produkte ohne Ende. Nämlich um dem Nutzer alle möglichen Daten zu entlocken und ihn im „Googleversum“ zu halten. Was Google jedoch fehlt(e), ist der Social Graph. Google wusste einfach nicht, wer Du bist, was Du machst, und wer dein Freund ist. Google+ möchte zwar kein soziales Netzwerk sein – doch der Schlüssel zum Geld liegt in individualisierten Suchergebnissen, die auf persönlichen Informationen beruhen. Dazu hat Google sein Netzwerk Google+ gebaut.

Auf den Punkt gebracht: Usersignale und –informationen sind für beide Unternehmen extrem wichtig. Daten, Daten, Daten!

Relevanz von Social Signals

Welche Rolle aber spielen Soziale Netzwerke und die Aktivität nun für die Suchmaschinenoptimierung? Haben die Shares, Likes, PlusOnes der Nutzer als Social-Media-Signale Auswirkungen auf das Ranking in den SERPs?

Die Wichtigkeit von Social Signals steigt. Soviel ist klar. Wir haben ja hierzu auf Basis von Daten und Rankings letztes und dieses Jahr nachweisen können, dass sowohl durch Facebook-, insbesondere aber durch Google+-Signale Rankings möglich waren. Die Studien auf isolierten Artikeln haben wir mehrmals wiederholt und das Ergebnis reproduziert. Kontrovers ist natürlich unsere Ranking-Faktoren Studie aus dem letzten Jahr. Die Faktoren für Social Signals haben wir kurzerhand aktualisiert, um zu sehen wie die Korrelation heute aussieht.

Rankingfaktoren 2013 - Teaser

Waren Anfang letzten Jahres noch die Daten für Facebook Shares, Likes und Kommentaren dominant, werden nun im Jahr 2013 auch Google+-Signale immer wichtiger. Hier ein kleiner Einblick in die Entwicklung der Ranking-Faktoren für die angesprochen Features (zu sehen ist die Veränderung 2012 vs 2013). Selbstverständlich darf man nicht vergessen, dass eine hohe Korrelation noch keinen starken Ranking-Faktor ausmacht. Aber jedem muss bewusst sein, dass man durch soziale Signale Einfluss auf die SERPs ausübt, da diese Usersignale wichtig für Google sind. In den kommenden Wochen werde ich mehr zu diesem Thema veröffentlichen.

Der Faktencheck: Facebook vs Google+

Eine Milliarde Menschen, das sind 40% aller Internetnutzer weltweit, sind bei Facebook. Und zwar nicht nur angemeldet (die Zahl der registrierten Profile dürfte weit darüber liegen), sondern (mindestens einmal im Monat) aktiv. Facebook also hat längst die kritische Masse überschritten.

Dennoch beobachten wir das Phänomen, dass Google+ tatsächlich zu wachsen scheint. Und zwar rasant, was die Anzahl der registrierten Nutzer betrifft, die sich – laut Google selbst von Anfang Januar 2012 von 90 Millionen auf nunmehr 500 Millionen Nutzer in Jahresfrist verfünffacht haben soll – davon 135 Millionen auf Google+ aktive Nutzer, das wären, zum Vergleich, 5% der weltweiten Internetnutzerschaft. Das alles – seit dem Release Mitte 2011 – also innerhalb von anderthalb Jahren. Zum Vergleich: Facebook hat für die gleiche Entwicklung 6 Jahre gebraucht.

Wir haben diese Zahlen als Anlass für eine eigene Untersuchung zur Aktivität in den sozialen Netzwerken genommen. Der Fokus lag hierbei auf der tatsächlichen Aktivität innerhalb der Netzwerke:

  1. Wie stark wachsen die sozialen Netzwerke Facebook und Google+?
  2. Wie hoch sind die absoluten Zahlen der Social Signals im Vergleich – also der Shares und Likes von Facebook im Verhältnis zu den PlusOnes von Google+?

1. Entwicklung: Google+ wächst außerordentlich stark

Social Signals: Wachstum prozentual im VergleichWährend Shares und Likes von Facebook lediglich moderat gewachsen sind, entwickelten sich PlusOnes im Jahresverlauf 2012 außerordentlich gut. Im Vergleich zum Januar 2012 verzeichneten PlusOnes im Dezember desselben Jahres sogar einen Anstieg auf beeindruckende 500% gestiegen. Facebook gelang im gleichen Zeitraum eine Steigerung der Social Signals um ca. zwei Drittel des Jahresanfangswertes.

Nun zu den absoluten Zahlen. Und hier sieht das Verhältnis schon anders aus: Social Signals: Netzwerk-Wachstum absolutDie Verfünffachung der Performance resultierte bei Google+ in rund 400 Millionen PlusOnes in ganz Deutschland. Dem gegenüber stehen rund 32,5 Milliarden Shares und Likes auf Facebook im selben Zeitraum. Heißt: Auf Facebook gab es allein im Dezember 81 mal mehr Shares und Likes als PlusOnes bei Google+. In der Grafik wird der Unterschied so richtig deutlich, weil man die Google-Werte gar nicht richtig erkennen kann, so klein sind sie.

Übrigens haben wir auch zur Aktivität der Nutzer auf Basis einer repräsentativen Gruppe von 100.000 zufällig ausgewählten Nutzerprofilen eine Untersuchung gemacht. Als aktiv galten Nutzer mit mindestens einem Post auf dem Profil. Ergebnis: Nur 24,39% der Nutzer von Google+ hatten überhaupt irgendeine Aktivität auf ihrem Profil in Form eines Posts. Kurz: Nur jeder vierte Nutzer von Google+ hat überhaupt jemals etwas mit seinem Profil gemacht. Der Rest besteht, zumindest öffentlich, aus toten Profilen. Unterschied zu Facebook ist hier wiederum, dass auch nicht-öffentliche Profile ohne eigenen Log-in (eingeschränkt) öffentlich angezeigt werden.

2. Social Signals: Traffic auf Facebook, Wüste bei Google+?

Unsere Analysen decken sich übrigens erstaunlich genau mit den Zahlen, die Google selbst über sein Netzwerk veröffentlicht hat. 135 Millionen aktive Nutzer an 500 Millionen registrierten Nutzern…. macht: = 27% aktive Nutzer. Setzt man für Facebook hingegen eine Zahl von 1,5 Milliarden registrierten Nutzern an – was schon sehr hoch ist – so beträgt der Anteil der aktiven Nutzer daran immer noch 67%.

Dass nur wenig registrierte Google+-Nutzer (ca. ein Viertel) wirklich aktiv sind, hat man irgendwie erwartet – aber dass diese aktiven User dann wiederum vergleichsweise inaktiv sind (hört sich etwas doof an, ist aber so), überrascht dann doch. Die Gruppe derer, die wirklich auf Google+ aktiv sind, scheint also relativ klein zu sein – reicht aber aus, um ein immerhin beachtliches Wachstum verursacht zu haben.

Diese hohe Anzahl der Wüstenprofile lässt im Zusammenhang mit anderen Faktoren irgendwie den Schluss zu, dass viele Internetnutzer zu Google+ „gegangen werden“.

Google+ wächst künstlich – Facebook-Nutzer deutlich aktiver

Facebook liegt in absoluten Zahlen gesehen weit vor Google+, welches dafür jedoch stark wächst. Was die Aktivität angeht, liegt Google+ ebenfalls Welten hinter Facebook.

Doch was die Leute zu Google+ zieht, sind die Verknüpfungen zu anderen Google-Produkten und deren weit verbreitete Nutzung. Hand aufs Herz: Wer von euch hat keinen Googlemail-Account? Google macht es einem einfach leicht. Beziehungsweise andersherum gesehen: Google macht es den Nutzern nahezu unmöglich, seine Dienste NICHT zu nutzen.

Während Facebook also, wo sich User ausschließlich selbst aktiv anmelden, der absolute Traffic-Generator ist, scheint Google+ mehr oder weniger künstlich zu wachsen. Und etwas Zahlen-Schönfärberei kommt auch noch dazu.

YouTube-Google+-Account: ScreenshotUm nur einige dieser Faktoren zu nennen: Seit der zweiten Jahreshälfte 2012 ist es für Smartphone-User bei der Einrichtung von Android auf ihrem Gerät obligatorisch, ein Google+-Profil zu erstellen. Auch bei der Einrichtung eines YouTube-Accounts wird der User automatisch mit einem Google+-Profil ausgestattet (siehe Screenshot). Obendrein ist GoogleMaps mittlerweile zu Google+-Lokal mutiert und hat freundicherweise alle Unternehmensdaten ins Netzwerk migriert. Möchte man eine Bewertung oder Empfehlung für eine Lokalität verfassen, reicht kein Google-Konto mehr. Auch will man eine App bei GooglePlay mit dem PlusOne versehen und bewerten, ist ein Plus-Account fällig. Selbst die Vernetzung innerhalb von Google+ ist deutlich einfacher. Während bei Facebook Freundesanfrage beiderseitig bestätigt werden müssen, reicht es bei Google+, „Kreise“ hinzuzufügen. Etc.

Social Signals: Vom Qualitätssignal zum Rankingfaktor?

Dass Social Media Signale mit einem guten Google-Ranking korrelieren, hat bereits die eingangs erwähnte Studie zu den Rankingfaktoren 2012 gezeigt. Diese Tendenz hat sich 2013 noch verstärkt. Vor einigen Jahren war eine etwaige Korrelation Signal/Ranking vermutlich teilweise sogar koinzident. Doch mit steigender Indexgröße es ist einfach naheliegend und auch sinnvoll, dass Suchmaschinen Social Signals als Bewertungskriterium heranziehen, da die Sozialen Netzwerke sich und ihren Content in hohem Maße selbst regulieren. Wie stark jedoch diese Kausalität ausgebildet ist, weiß nur Google. Wir beobachten jedenfalls, dass die Korrelation zwischen der Anzahl von Social Signals und guten Rankings bezogen auf eine URL kontinuierlich zunimmt.

Auch die Tatsache, dass Google eigene Produkte und Daten bevorzugt, ist (immer noch) nachweisbar der Fall. Allein der Authorrank hat Einfluss auf das Content-Ranking – schon aus Rich-Snippet-Gründen und damit verbundenen positiveren Usersignalen – und ist somit Grund genug für viele Marketer, SEOs und Autoren, eine Autorenintegration in ihrer Website anzulegen und ihren Content mit ihrem Google+-Account zu verlinken.

Kurz: SEO-Normalverbraucher hat zwar (vielleicht sogar „unbewusst“) einen Google+-Account, nutzt ihn aber nicht – oder nur sehr selten und ist eher bei Facebook. Bewusst Netzaktive jedoch wissen den Google+-Kanal sehr wohl für ihre Zwecke zu nutzen und tun dies deshalb auch in höherer Frequenz und Ausprägung. Dies zumindest erklärt, warum Google+ so beachtlich wächst, aber im Vergleich zu Facebook nur eine geringe Menge an aktiven Nutzern hat.

Als Infografik sieht das Ganze +übrigens so aus:

Infografik - Social Signals und SEO: Facebook vs Google+

Fazit: On- und Offpage weiter wichtig, Content rules, Social wächst

Klassisches SEO, also On- und Offpage- Optimierung, Keywordanalyse & Co., aber vor allem gute Backlings bleiben folglich – genauso wie die Existenz eines guten Produktes und die Positionierung als Brand  – weiterhin die Pflicht (Guter Content, Leute! Ich weiß, ihr könnt es nicht mehr hören, es ist aber so!). Social Media ist die Kür – entwickelt sich aber als starker Qualitätsfaktor zunehmend zu einer wichtigeren Rolle für Rankings, vor allem als positives Usersignal über seine Eigenschaft als Generator für direkten Traffic.

Marcus Tober

Marcus Tober

Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Marcus Tober und ich bin Gründer und Chief Innovation Officer der Searchmetrics GmbH. Ich liebe Daten, weshalb meine Beiträge in der Regel davon mehr als genug haben. Lasst euch davon nicht stören. Über rege Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

10 thoughts on “Facebook vs Google+: Social Signals und SEO-Einfluss


  • Interessante Statistiken! Fühlt sich im „wirklichen“ Sozialen Leben genauso an, wie auf den Balken dargestellt. Die Google+ User sind ein kleineres, lahmeres Grüppchen. Dafür hat meine Erfahrung gezeigt, dass man auf Google+ eher Reaktionen (Kommentare, Shares, etc) auf eigene Posts erhält, während auf Facebook jeder Post in der Flut der Masse untergeht.

  • Ich kann mir nicht vorstellen dass Google Rankings durch Facebook Likes beeinflusst werden können, da Facebook rein theoretisch jederzeit die API beenden könnte bzw. die Daten nicht mehr frei gibt und meiner Meinung wird Google sich beim eigenen Algorithmus nicht auf andere verlassen.

  • Danke für diesen umfangreichen Artikel. Meine eigenen Erfahrungen zu den beiden großen Netzwerken sind folgende: Google+ bringt deutlich mehr + als die Likes von Facebook. Dafür kommen allerdings über Facebook mehr Besucher auf meine Seite. Ich poste meist Fotografien, die auf beiden Netzwerken eine ähnliche Zielgruppe erreichen. Die Unterschiede sollten deshalb eigentlich nicht so groß sein, wie sie aber tatsächlich auftreten.

  • Eine Kurve wie bei Google + ist natürlich immer schön, zeigt es doch einen verstärkten Trend auf. Ich selbst muss auch feststellen, dass ich lieber Plusse bekomme, als FB-Likes. Das liegt daran, dass ich auch der Meinung bin, dass Google sich natürlich selbst am Nächsten steht und entsprechend die Signale des eigenen Netzes höher valuiert, da besser auswertbar. Dennoch ist es mir eigentlich egal, woher der Traffic kommt, solange er irgendwoher zu meiner Seite findet. Das kann auch mal durch einen Kommentar auf einer recht populären Seite wie dieser sein. Oder auch durch die SERP´s, da muss man halt etwas gefühlvoller die Angel auswerfen.

  • Hi,

    Interessanter Artikel! Ich denke, es ist unbestritten, dass Soziale Signale einen grossen Einfluss auf Rankings haben werden. Ich befürchte jedoch, dass Facebook Likes genau zu dem werden was Links früher waren: extrem wichtig aber äusserst manipulierbar. Deshalb sehe ich Zukunft eher Google+ zu einem wichtigeren Faktor werden als Facebook.

    Ich habe soeben auch einen Blogpost verfasst der eine kleine Fallstudie aufzeigt zum Thema Facebook Likes als Kausalität gestiegener Rankings. Könnte für Euch allenfalls noch interessant sein: http://seofullmetal2013.blogspot.com/2013/05/einfluss-von-facebook-likes-und-shares.html

    Grüsse,
    Christian

  • Sehr schöner Beitrag, vielen Dank. Etwas gestolpert bin ich allerdings über den Vergleich zwischen Google+ ones und Facebook Shares/likes. Bei Google+ gibt es ja schließlich auch einen Share Button. Wie verhält es sich hier? Und hätten man die Google+ Shares nicht auch in den Vergleich mit einbeziehen müssen? Des Weiteren würde mich brennend interessieren, woher die Daten stammen. Ich konnte im Internet nirgends vergleichbare Zahlen finden. Über eine Auskunft dazu würde ich mich sehr freuen!

    Herzlichen Dank.

    Viele Grüße
    Georg

  • Also dass sich Google in nennenswerter Weise auf Informationen von FB verläßt, halte ich doch für sehr unwahrscheinlich. Insbesondere da ja ziemlich viel Geld und Arbeitskraft in den Aufbau eines eigenen sozialen Netzwerkes geflossen ist. Dass dagegen Google+ immer wichtiger werden dürfte, halte ich für nachvollziehbar.

  • Interessanter Bericht.
    Ich glaube, dass Google sich nur solange auf Informationen von FB verlassen wird, bis sie FB zahlenmässig abgehängt haben werden.

  • Vielen Dank für den tollen Artikel!
    Ich finde es mehr als logisch dass Google die “sozialen Signale“ aus der hauseigenen Social-Media Plattform in das Ranking miteinbezieht und sich die Gewichtung in der Zukunft möglicherweise noch etwas verlagern wird.

  • Es ist zur Zeit noch so, das Shares/Likes auf Facebook das Ranking positiver/stärker beeinflussen, als Postings/Plus1 auf G+. Google Search wertet Facebook zur Zeit noch höher als das eigene Google Plus Netzwerk.


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