searchmetrics email facebook github gplus instagram linkedin phone rss twitter whatsapp youtube arrow-right chevron-up chevron-down chevron-left chevron-right clock close menu search
41734173

SEOkomm 2011: eine sharens- und linkenswerte Konferenz

Auch das Team von Searchmetrics hat sich natürlich die SEOkomm 2011 in Salzburg nicht entgehen lassen. Na klar, wir waren ja der Hauptsponsor. Und es war eine gelungene, super organisierte Veranstaltung mit guten Inhalten, die sich auf keinen Fall hinter anderen altbewährten Veranstaltungen verstecken muss!

Die SEOkomm fand im Schatten der Festung Hohensalzburg statt, der größten erhaltenen Burg Mitteleuropas. Auf der Konferenz hatte man für so altes Zeug aber echt keine Zeit…

 

Recaps wurden bereits zur Genüge geschrieben, die und viele Fotos findet ihr auf Oliver Hausers webmarketingblog.de. Daher beschränke ich mich auf die wichtigsten Punkte rund um Content und Links. Punkte, die öfter mal durchklangen, aber definitiv nicht oft genug gesagt werden können.

Frischen Content braucht der Index

Dass eine Website ständig frische Inhalte braucht, ist grundsätzlich nichts Neues: Google liebt neuen Content, Aktualisierungen, News – aber auch die Reaktionen darauf. Und „User Signals“ werden immer wichtiger und können helfen, einer Seite Trust bzw. Authority zum betreffenden Thema mitzugeben – letztendlich sollte da der Weg hinführen. Das Wort „Expertencontent“ ist auf der SEOkomm mehr als einmal gefallen, sei es in Bezug auf User-Mehrwert, aber natürlich auch als Linkziel bzw. sharens- und likenswerten Inhalt. Wie sagte Elisabeth Ornauer  in ihrem Vortrag „Quality Content, aber richtig“ mit Eric Kubitz? „Eine gute Website ist wie ein Schaufenster. Der Kunde kauft nur, wenn es ansprechend ist.“ Voraussetzung natürlich: man kennt seine Zielgruppe und deren Suchverhalten. Hier hat die Session von Uwe Tippmann  sicherlich genügend Input gegeben.

Und wie sieht es aus mit Onpage-Optimierung? Klar, guter Content muss gut aufbereitet sein. Dass aber zumindest in Österreich die Onpage-Rankingfaktoren anders gewichtet sind als angenommen, zeigte unser Marcus Tober  in seiner Session „Rankingfaktoren für AT“. Da ranken Seiten, bei denen das Keyword nicht im Seitentitel, nicht in der H1, teilweise sogar nicht einmal im Text ist – Überraschung!

Keywordlinks sind tot, jedenfalls ein bisschen

Das leidige Thema… mittlerweile bis zur Unkenntlichkeit breitgetreten. Ja, Seiten brauchen Links. Und Links sind heutzutage leider keine echten Empfehlungen im Sinne des Erfinders mehr, sondern gekauft, gemietet oder sonst wie „künstlich“ generiert. Googles Möglichkeiten werden immer besser, dem ganzen Klamauk auf die Schliche zu kommen – und das völlig zu Recht! Auf der SEOkomm wurde daher vor harten Keyword-Links abgeraten – Marcus Tandler  hat sie in seiner Keynote sogar für tot erklärt. Naja, das war natürlich plakativ und nicht buchstabentreu gemeint. Und Marcus Tober konnte das in seiner Session auch relativieren und wir können uns nun auf folgende Sprachregelung einigen: Keyword-Anchortexte funktionieren momentan noch, werden auf absehbare Zeit aber wohl an Wert verlieren und (hoffentlich!) durch User-Signale ersetzt.

Wer dennoch auf Linknetzwerke und Expireds setzt, sollte sich die Präsentation von Bastian Grimm  und Andreas Graap  zu Gemüte führen: Stolperfallen wie Footprints und andere für Google erkennbare Muster gilt es zu vermeiden. Noch einmal: Google ist nicht doof…

Fazit (und ein persönliches Anliegen meinerseits):

Liebe SEOs und Seitenbetreiber, nehmt ab und zu mal die rosarote SEO-Brille ab. Es geht längst nicht mehr darum, Links zu generieren um Landingpages mit harten Anchortexten zu pushen. Es geht vielmehr darum, SEO als kleinen Teil einer kompletten Marketingstrategie zu sehen, in der das Produkt bzw. der Mehrwert einer Website im Vordergrund steht. Was will eine Suchmaschine? Mehrwert für den Nutzer. Was will der Nutzer? Guten Inhalt.

Was folgt im Idealfall daraus? Shares, Likes, Tweets – und auch Backlinks. Und da schließt sich der Kreis wieder: Wer guten Content generiert, sich damit zu seinem Themengebiet Trust verdient und sich als Marke durchsetzt, hat gewonnen. In Österreich – und sicher auch im Rest der Welt. Oder?