Big Data in SEO (1): Produktivität fördern

18. März 2013 | Allgemein 1 Kommentar

Big Data in SEO (1): Produktivität fördern

In der Artikelserie “Big Data in SEO” führe ich durch die sieben Themen, die für Enterprise-SEOs wichtig sind. In diesem ersten Teil geht es darum, wie man mit der Searchmetrics Suite sein Team organisiert.

Darüber sind sich wohl alle einig: Daten sind in der Internet-Ökonomie die wahren Schätze. Und “Big Data” ist ein anderes Wort für “großes Kapital”. Bevor wir also in dieser Serie tief in unsere Schatzkiste schauen, möchte ich erklären, mit wem man seine Daten teilt und wie einfach das mit der Searchmetrics Suite möglich ist.

Wir arbeiten am besten nach dem Grundsatz: Jeder soll alle, wirklich alle Daten bekommen, die er für seine Arbeit braucht. Aber kein Byte mehr.

In einer Arbeitswelt, in der auch große Unternehmen nicht mehr alles selbst wissen, sondern mit spezialisierten Agenturen und Dienstleistern arbeiten, müssen diese auf den Teil der Daten zugreifen, die sie für ihre Arbeit benötigen. Das Herumschicken von Excel-Listen stört den Arbeitsfluss, kostet Geld und Zeit.

Andererseits leben wir auch in einer Welt, in der der illegale Handel mit Daten täglich im Wirtschaftsteil nachzulesen ist und in der schon kleine Unsicherheiten beim Datenschutz für Schlagzeilen sorgen können.

Und wer hat für sich und seine Mitarbeiter nicht auch schon folgenden Satz in irgendeiner Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterschrieben: “Der Auftragnehmer wird alle geeigneten Vorkehrungen treffen, um die Vertraulichkeit sicherzustellen.” Die geeigneten Mittel finden sich bei der Search Analyse in der Searchmetrics Suite. Denn durch die fein einstellbaren Rechte kann sichergestellt werden, dass jeder nur das sehen kann, was er sehen darf.

Also: Es geht um maximale, fein granulierte Flexibilität bei einfacher Administration.

1. Schritt: Projekte anlegen

Es macht – nicht nur aus Datenschutzgründen – sehr viel Sinn, Projekte möglichst granular zu planen. So kann es sinnvoll sein, z.B. die Shopping-Subdomain in einem eigenen Projekt anzulegen. Das hat einerseits den Charme, dass man hier mit eigenen Keywords und anderen Wettbewerbern arbeiten kann. Aber natürlich hilft das auch dabei, für jede Subdomain mit einem anderen Team zusammen zu arbeiten. So sollte man beim Strukturieren der Projekte immer auch an die Teams denken, die damit arbeiten müssen/wollen.

Obacht beim Anlegen des Projekts: Passt die Domain zum Team?

Obacht beim Anlegen des Projekts: Passt die Domain zum Team?

2. Schritt: User anlegen

Nun können die User eingeladen werden: Das geht ähnlich einfach und unproblematisch wie bei den Google Webmaster Tools. Die Benutzerrechte können sehr fein verteilt werden. Soll der Benutzer Zugriff auf alle Dashboards einer Lizenz haben? Oder nur auf selbst gebaute Dashboards ? Soll er alle Projekte sehen können? Oder nur einige? Darf er Keywords hinzufügen? Bekommt er Zugriff auf den Research-Bereich?

Fein granulierbare Rechte für jeden User: Detail-Einstellungen für User

Fein granulierbare Rechte für jeden User: Detail-Einstellungen für User

3. Schritt: Rechte genau einstellen

All diese Rechte hängen dann an seiner E-Mail-Adresse – und können mit einem einfachen, schnellen Mausklick wieder entzogen werden. In einer Übersicht finden sich alle Benutzer eines Master-Accounts. Hübsch übersichtlich und leicht administrierbar.

Schnell administriert und übersichtlich: alle User einer Suite-Lizenz

Schnell administriert und übersichtlich: alle User einer Suite-Lizenz

4. Schritt: Dashboards passgenau versenden

Big Data in SEO (1): Report abonnieren

Wer bekommt welchen Report?

Nun zum letzten Schritt: Damit auch jeder im Team jederzeit auf dem aktuellen Stand ist, können die Dashboards einzeln abonniert und versendet werden. Bei jeder Aktualisierung bekommen die Abonnenten also die für sie wichtigen Informationen. Meine Empfehlung: Die Dashboards sollten jeweils für die verschiedenen Anspruchsgruppen einzeln erstellt werden. So bekommen die Entscheider einmal im Monat möglichst einfache Daten aus der Vogelperspektive. Und zum Beispiel die Redaktion erhält wöchentlich den detaillierten Keyword Optimizing Dashboard.

Und heutzutage, wo Agenturen teilweise mehr als 80% ihrer Zeit fürs Reporting aufwenden, ist so ein gut aufgesetztes automatisiertes Dashboard eine wahre Geld- und Zeitersparnis.

Damit jeder alles weiß (was er wissen muss)

Übrigens ist die Searchmetrics Suite ein gutes Mittel, Dienstleistern auch Web-Analyse Daten zur Verfügung zu stellen. Denn wenn die Web-Analyse mit der Suite verbunden ist, laufen dort alle für SEO wichtigen Reports mit ein. Auch diese können dann per Reporting sehr präzise und fein granuliert versendet werden. Damit auch jeder alles weiß, was er wissen muss – aber nicht mehr.

Serie: Wie Top-Unternehmen mit Big Data im SEO umgehen

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  1. Produktivität fördern: Internationale Teams und Agenturen steuern. Große Datenmengen benötigen eine sehr feine Rechteverteilung. Einerseits aus datenschutzrechtlichen Gründen. Aber auch aus Qualitäts-Gründen: Denn wenn jeder machen kann, was er will, ist am Ende nicht mehr klar, was im großen Big-Data-Topf drin ist. Mit der Suite lassen sich diese Aufgaben dank der Rechteverwaltung sehr einfach und übersichtlich lösen.
  2. Schnelle Übersicht: Strukturiert verschiedene Kampagnen steuern. Große Unternehmen verfolgen jederzeit mehrere Ziele gleichzeitig. Diese Ziele können über die Funktionen der Searchmetrics Suite einzeln verfolgt werden. Dazu gehört das Tagging und Multi-Tagging. Aber auch jeder Report und sogar jedes Chart kann angepasst und automatisiert werden.
  3. Wettbewerb beobachten: Lerne von der Konkurrenz. Die größte Überraschung im Online-Marketing ist manchmal der Wettbewerb. Denn wer Offline zu unserer Konkurrenz zählt, ist online möglicherweise nur eine Randerscheinung während die Offline-Partner sogar die härtesten Wettbewerber sind. Wir liefern auf gleich mehreren Datenpools das jeweils richtige Umfeld.
  4. Pick the Cherrys: versteckte Potentiale nutzen. Nicht immer lohnt es sich, an den Keywords mit dem größten Suchvolumen zu arbeiten. Eine wichtige Rolle spielen der Wettbewerb, die Universal Search und schon vorhandene Rankings.
  5. Performance verbessern: Die technische Optimierung. Bei einer großen Seite geht selbst dem besten SEO der Überblick verloren. Wir crawlen jede Seite und liefern Fehlerseiten und Optimierungs-Potential für Keywords.
  6. Return On Invest: Auf die Conversion achten. Am Ende geht es ums Geld. Lohnt sich eine PPC-Kampagne oder soll das Budget doch lieber in eine SEO-Optimierung wandern? Was lohnt sich mehr? Wir liefern Zahlen für diese Entscheidung.
  7. Prozesse optimieren: Zeit und Geld sparen. Der eine Mitarbeiter im Team braucht einen täglichen Report, der andere eine monatliche Zusammenfassung. Unsere Reports sind extrem flexibel, vielsagend und werden mit wenigen Klicks zusammengebaut.

Ihr seht: Es gibt viel zu tun. Big Data ist weder ein Marketing-Hype noch ein einfacher Blick in eine mit Daten gefüllte Glaskugel. Big Data ist eine notwendige und effektive Arbeitsweise, die einfach zum Enterprise-SEO gehört und die gelernt werden muss. Wir helfen dabei.

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P.S.: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Matthias Bachor und ich leite das Marketing Team bei Searchmetrics. Bei Anregungen oder Feedback kann man mich via m.bachor@searchmetrics.com oder über Google+ erreichen, aber noch mehr freue ich mich über einen Austausch per Kommentar.
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  1. 24. Mrz. 2013 10.33 Uhr

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