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Searchmetrics Content Experience: Erfahrungsbericht eines Autors

Unsere neue Searchmetrics Content Experience (SCE) macht uns aus vielen Gründen stolz. Besonders gelungen finden wir, wie die SCE die Zusammenarbeit innerhalb einer Organisation effizienter macht. In erster Linie ist dies für den Content Owner – für denjenigen, der die Veröffentlichung verantwortet – eine große Hilfe. Aber wie finden es die Autoren? Wir erklären in diesem Artikel, wie es den Content-Erstellungsprozess effektiver und weniger frustrierend macht, ohne dabei die persönliche Kreativität des Autors einzuschränken.

SCE-Teaser

Die alte Zeit ist vorbei, Zeit für ein neues Zeitalter.

Seitdem wir die Searchmetrics Content Experience (SCE) nutzen können, haben wir natürlich angefangen, unsere eigenen Inhalte mit der Software zu entwickeln und zu optimieren. Im Folgenden werde ich den Prozess anhand des Beispiels unserer Landingpage „Was ist Universal Search?“  erläutern. Dabei werde ich Dir zeigen, wie die SCE Deine Seele als Autor nicht verändern wird, Dein Vorgehen bei der Content-Erstellung aber schon. Und zwar zum Besseren.

Etwas Neues auszuprobieren – vor allem wenn es Deine kreativen Prozesse beeinflusst – erfordert immer eine gewisse Offenheit. Aber schließlich sind Veränderungen und Verbesserungen immer vonnöten, um Output zu erhöhen und Prozesse effizienter zu gestalten. Schreibmaschinen haben vielleicht Retrocharme, aber die meisten würden die Vorteile moderner Texterstellungsprogramme anerkennen. Wo wären wir heute ohne STRG+Z?

In diesem Fall wurde schon beim ersten Erblicken der Searchmetrics Content Experience klar, dass die Software etwas Neues für Autoren zu bieten hat, nämlich:

  • Zeit sparen,
  • Recherche gezielter machen und
  • Zusammenarbeit verbessern.

Disclaimer: Mir ist bewusst, dass die folgenden einzelnen Schritte oft von verschiedenen Personen durchgeführt werden – auch diesen Workflow bilden wir ab. Zur Anschaulichkeit habe ich die Prozesse alle selbst durchlaufen.

Entdeckung: Mithilfe des Topic Explorers ein Briefing erstellen

Der Grundstein jedes Inhalts, der mit der SCE erstellt wird, ist das Briefing. Nachdem Du Dein Thema und Deine Sprache ausgewählt hast, landest Du bei dem Topic Explorer.

Searchmetics Topic Explorer: "Hubschrauber kaufen"

Hier lässt Dich die Software verwandte Themen anschauen und durchklicken. Dies ist ein sehr hilfreicher Ausgangspunkt für die Recherche, weil es sofort relevante Themen vorschlägt und weil es Dich die Richtung Deines Textes leicht planen lässt.

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Weitere nahliegende Begriffe waren u.a. „google knowledge graph“ und „blended search“. Auch einleuchtend war, dass einige Keywords ums Thema SEO (z. B. „seo blog“, „suchmaschinenoptimierung“, „universal search seo“) eng mit den eigentlichen Themen meines Contents zusammenhingen.

Und dies ist ein sehr schöner Aspekt des Topic Explorers. Er ist hilfreich, selbst wenn Du nicht alle vorgeschlagenen Themen als Textfokus auswählst. Wie der Name sagt, lässt sie Dich das Themengebiet erforschen, damit Du Dir Gedanken darüber machen kannst, was Du mit Deinem Content sagen kannst. Er lässt Dich zusammenhängende Themen (gleiche Farbe) sowie die Nachfrage danach (Größe) auf einen Blick erkennen. Zudem macht er Dich auch auf andere Themen aufmerksam, die vielleicht sogar ihre eigene Landingpage verdienen.

Mit relevanten Keywords am Thema bleiben

Nachdem Du Dein Thema festgelegt hast, bekommst Du eine Liste von 50 Keywords, die Google signalisieren werden, dass der Text relevant ist. Die meisten Vorschläge waren gute Treffer. Ich habe nur wenige, wie z. B. „Agentur“ weggeklickt. Alle anderen nahm ich ins Briefing auf. Natürlich kann man Keyword-Listen manuell oder semi-manuell zusammenstellen (Stichwort: Pivot-Tabellen), doch ist es viel (viel!) einfacher, wenn die Liste für Dich automatisch generiert wird. Dann kannst Du nämlich Deinen Fokus auf das legen, wofür Du eigentlich bezahlt wirst und auf das, was eigentlich am meisten Spaß macht: das Schreiben des Contents.

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Andere Funktionen des Topic Explorers, wie die Saisonalität der Keywords und der Suchintention der Nutzer, können bei der Planung des Content-Kalenders sehr hilfreich sein.

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Als Autor beschäftige ich mich eher mit der konkreten Aufgabe auf meinem Schreibtisch. Dennoch ist es hilfreich, zu sehen, wonach Leute wahrscheinlich suchen, wenn sie auf meine Seite kommen, und wann sie wahrscheinlich danach suchen. Mit dem Text über Universal Search wollten wir eine sogenannte Evergreen-Content-Seite erstellen, die mit keiner bestimmten Jahreszeit zusammenhing, und die Nutzerintention sollte hauptsächlich informativ sein. Diese Ansätze wurden durch die Angaben in der Software bestätigt.

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Wie unterstützt mich die Searchmetrics Content Experience?

Gute Inhalte beantworten Fragen, die Nutzer stellen. Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben eines Autors, wenn er einen Text plant, sich Gedanken darüber zu machen, welche Fragen seine Leser haben könnten. Die SCE unterstützt Dich bei dieser Aufgabe, indem verwandte Fragen zum Thema aus dem Netz zusammengetragen werden.

Die Fragen, gegliedert nach W-Wort, geben Dir eine Vorstellung davon, was Leute herausfinden möchten. Wonach suchen sie überhaupt? Was ist ihre Suchintention? Dies hilft Dir beim Überlegen, welche Fragen Du mit Deinem Content beantworten möchtest. Es muss nicht immer ein FAQ sein, aber wenn Du weißt, welche Information Leute suchen, ist es viel einfacher, relevante Inhalte zu erstellen: für Nutzer und für Google.

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Auswahl der vorgeschlagenen Fragen.

2. Briefing fertig – es werde Content

Nachdem das Briefing eingerichtet ist, bringt Dich die SCE weiter zum Content Editor. Als Autor hatte ich mich am meisten auf den Editor gefreut. Das Schöne an der Arbeit mit der SCE, ist, dass es hilfreich ist, ohne aufdringlich zu sein. Die Listen der „must-have“ und „zusätzlichen“ Keywords waren detailliert genug, um sinnvoll zu sein, ohne dass ich sie als Hemmung empfand.

Während ich tippte, sah ich, wie sich die Keyword-Balken langsam füllten. Ich merkte, dass ich nicht gezwungen wurde, aber sanft – fast unterschwellig – in die Richtung bestimmter Begriffe geführt wurde. Ich wollte ja eine bestehende URL optimieren, deshalb deckte der Content einige der geforderten Keywords bereits ab. Manche aber, wie „Social“ oder „Optimierung“, fehlten komplett. Diese Hinweise konnte ich bei der Erstellung des neuen Textentwurfs berücksichtigen.

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Autoren möchten kreativ schreiben

Wie jeder, der gerne schreibt, schreibe ich gerne das, was ich schreiben möchte. Und wie ich es schreiben möchte. Ein detailliertes Briefing ist super – man muss schon wissen, worum es gehen soll – aber ich kann wirklich niemanden gebrauchen, der mir über die Schulter schaut, meine Fehler findet und meine Kommasetzung kritisiert. Und bei jeder angepeilten Alliteration die Augen verdreht.

Deshalb bin ich sehr froh, dass die SCE fünf Personen mit ihren zehn Meinungen durch eine zuverlässige, konsequente, datengetriebene Stimme der Kritik ersetzt. Und noch etwas: diese Stimme spricht zu Dir in Echtzeit.

Der Content Score – kein Nobelpreis, aber gewinnen tut immer gut

Der Einfluss des Content Score ist ähnlich. Er steht beim Schreiben nicht im Vordergrund. Du kannst Dich ruhig auf Deinen Text konzentrieren, aber als Autor hat man natürliche Pausen, bei denen man nach oben guckt, aus dem Fenster schaut, vielleicht die Nase putzt. Und wenn man mit der SCE arbeitet, fällt der Blick immer wieder auf den Content Score, die Keyword-Listen und die vorgeschlagenen Fragen. Diese verursachen keine Panik, sind aber schöne Gedankenstützen oder Inspirationsquellen für den nächsten Absatz. Im wahrsten Sinne eine Bereicherung.

Bei meinem Text zur Universal Search fing der Content Score bei 69% an. Nachdem ich den Content etwas verbessert hatte, indem ich die Keyword-Empfehlungen berücksichtigte aber auch sonst den Text nach meinem Stil anpasste und das Thema erweiterte, ging der Score relativ rasch nach oben – auf ca. 85%. Als ich fertig war, stand der Score bei 94%. Klar gibt das jedem Autor ein schönes Gefühl. Gewinnen tut ja immer gut.

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Mehr Daten, mehr Messbarkeit, weniger Stress

Nachdem der erste Entwurf fertig ist, kannst Du die Keyword-Abdeckungslisten genauer anschauen und in Echtzeit beobachten, wie Du vorankommst. In meinem Beispiel fand ich ein paar Begriffe, die ich nicht (oder nicht ausreichend) im Text hatte. Ein paar, wie „Twitter“ oder „Adword“, könnten durchaus für manche Texte relevant sein, aber ich sah keinen wirklichen Grund, sie in meinen Text reinzuquetschen. Und der Content Editor gibt dem Autor genug redaktionellen Freiraum, um „nein danke“ sagen zu dürfen. Sie lässt den Autor seinen Text schreiben.

Und weil die Ziele im Briefing schon festgelegt sind, weißt Du, dass Dein Entwurf unumstritten die Kriterien erfüllt, die Dein Vorgesetzter sehen möchte.  Mit der SCE musst Du nicht mehr schreiben, einreichen, Feedback erhalten, neu schreiben, neu einreichen, neues Feedback erhalten (das womöglich dem vorhergehenden auch noch widerspricht), und dann von vorne anfangen.

Die Messbarkeit führt zu weniger Hin-und-Her, zu weniger Umschreiben und schließlich zu einem Prozess, der für alle Beteiligten zielgerichteter und entspannter abläuft. Aus diesem Grund werden sich Autoren in die Searchmetrics Content Experience verlieben.

3. Easy Export – der schnelle Weg zur Veröffentlichung

Bisher (sag’s bitte nicht weiter) habe ich hauptsächlich Word benutzt, um Content zu erstellen. Während das bedeutet, dass ich den Text einigermaßen bequem schreiben konnte, hieß es auch, dass ich vor dem Upload in unseren CMS den Text komplett neu formatieren musste. Ein Editor, der genug zusätzliche Vorteile mit sich bringt, um mich von Word wegzuzerren, wäre höchst begrüßenswert.

Die Searchmetrics Content Experience bietet auf jeden Fall solche Vorteile. Und – zudem – wenn der Text fertig ist, hat man das erfrischende Gefühl eines fertig formatierten HTML-Codes. Nach dem Export steht ein Text schon da, der live kann.

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Eine neue Art, Inhalte zu schaffen

Als Autor, nachdem man sich der SCE geöffnet hat, fühlt man sich geleitet, nicht gelenkt, inspiriert, nicht eingeschränkt. Ich gebe gerne zu, dass die Texte, die ich mit der SCE schreibe, wahrscheinlich besser und mehr am Thema sind als wenn ich auf mich allein gestellt bin. Sie werden auf jeden Fall schneller recherchiert – und schneller freigegeben – und mit einem Content Score über 90% rankt die Seite zum Universal Search auch schön hoch bei den Google-Suchergebnissen.

Die SCE hilft Dir nicht nur dabei, besseren Content zu erstellen, der genauer auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten ist. Sie hilft auch, den Schreibprozess zu erleichtern, indem sie qualifizierte, datengetriebene Hinweise liefert, die aber Deiner Kreativität keinen Dämpfer versetzen. Ich empfehle die SCE jedem Autor, der lieber seine Zeit damit verbringt, richtig gut zu schreiben, als richtig hart zu arbeiten.

Stephen Bench-Capon

Stephen Bench-Capon

Ich bin Stephen, Content Marketing Manager bei Searchmetrics in Berlin. Neben den Posts auf dem Blog hier schreibe ich noch Studien und andere Inhalte zum Thema SEO und Content-Optimierung. Da ich Engländer bin, arbeite ich hauptsächlich an Content-Produkten für unsere britischen und US-amerikanischen Märkte.

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