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Die Google Ranking Faktoren 2012 für Deutschland

Ranking Faktoren 2012Es wird Zeit für die „Ranking Faktoren 2012“!

Wir haben 10.000 ausgewählte Top-Keywords, 300.000 Webseiten und mehrere Millionen Backlinks, Shares und Tweets ausgewertet, um auf einer breiten Datenbasis zu zeigen, was in den Google-SERPs funktioniert – und was nicht.

Berücksichtigt wurden Faktoren die häufig für positive bzw. negative Effekte bei Rankings benannt werden. Die Ergebnisse waren ziemlich überraschend. Wir haben die Daten mehrmals ausgewertet um auch sicher zu sein die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Auswertung dauerte einen ganzen Monat und da die Daten aktuell sind und Google nun schon etliche Panda Updates gefahren hat, sind die Ergebnisse auch anders als andere Studien zu Ranking Faktoren vor Panda.

Eines vorab: Korrelation bedeutet nicht unbedingt einen kausalen Zusammenhang. Wenn Seiten mit vielen Tweets etwa besser gerankt werden als welche mit weniger, kann dies an der Qualität der Seiten liegen und muss nicht damit zusammen hängen, dass Google Twitter als Ranking-Kriterium in den Algorithmus einrechnet. Ob wirklich ein Zusammenhang besteht kann man nur mit SEO-Sachverstand beurteilen – in unserer Zusammenstellung der Ranking Faktoren werden wir dies versuchen.

Die Übersicht

Alle von uns untersuchten Faktoren korrelieren gemäß der Grafik mit einer guten Platzierung in den deutschen Google Suchergebnissen. Hierfür haben wir die „Spearman“ und die „Kendall Tau“ Korrelation heran gezogen und die Werte anhand der Korrelationkoeffizienten in Relation gesetzt bzw verglichen. Es ist also auch möglich, Faktoren mit umgedrehtem Vorzeichen mit positiven zu vergleichen. In der Tabelle heißt das: Facebook-Shares zeigen die größte Korrelation (je mehr Shares, umso besser die Rankings). Aber auch die Länge der Linktexte (je kürzer, umso besser die Rankings) korrelieren.

Ranking Faktoren 2012 Übersicht

Die Details

Eine detaillierte Betrachtung würde natürlich den Rahmen des Blogposts sprengen Alle Daten, die erkennbaren Trends und unsere Einschätzungen für 2012 finden sich im ausführlichen Artikel hier:

> Ranking-Faktoren Deutschland 2012 <

 

Darin werden die Daten in verschiedene Hauptaussagen heruntergebrochen – in zusammengefasster Form lauten sie:
  • Social Signals in Deutschland angekommen
Soziale Signale korrelieren unglaublich stark mit guten Rankings. Dafür gibt es jetzt auch in Deutschland die konkreten Zahlen.
  • (Plumpe) Werbung wird ein Hindernis

Werbeintegrationen korrelieren negativ mit guten Rankings, sie sind also auf gut platzierten Seiten weniger oft vertreten. Interessanterweise gilt dies nur für Adsense – Werbung – andere Netzwerke (Affilinet, Zanox, CJ, …) sind davon nicht betroffen!

  • Backlinks bleiben SEO-Gold, doch die Ansprüche steigen

Backlinks sind weiterhin unglaublich wichtig für gute Rankings. Aber auch andere Dinge sind zu beachten – Keywordlinks, Nofollowlinks und „weiche“ Links mit Stopwords gehören in jeden Linkmix.

  • Die Macht der Marke ist ungebrochen

Einige der seltsamsten Korrelationen in unserer Analyse (z.B. die negative Korrelation der Existenz des Keywords im Title) lassen sich dadurch erklären, dass mittlerweile auch im Longtail die Marken herrschen. Für sie gelten anscheinend deutlich andere Regeln, als sie das klassische Onpage-SEO definiert.

  • Keyword-Domains bleiben stark

Trotz der kontinuierlichen Beteuerungen von Google, dass ihre Wichtigkeit abnehmen soll – Domains mit Keyword treten weiterhin öfter auf Top-Positionen auf, als Domains ohne diese Eigenschaft.

Diese Zusammenfassung ist nur die Spitze des Eisbergs – mehr gibt es im ausführlichen Artikel zu den Rankingfaktoren Deutschland 2012.

 

Die Infografik

Um die wichtigsten Punkte auch in einer kurzen und bündigen Form zu präsentieren, haben wir für euch auch die Rankingfaktoren – Infografik zusammengestellt:

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik

Viel Spaß damit! Falls ihr sie bei euch verwenden wollt, hier der Embed – Code:

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: InfografikSEO Rankingfaktoren 2012 bei Searchmetrics

Übrigens: Ihr könnt natürlich die Grafiken, Tabellen und Daten sehr gerne weiter benutzen, bei euch in den Seiten einbinden oder für Präsentationen nutzen. Dafür haben wir die Analyse ja schliesslich zusammengestellt.

Wer sich die Infografik ausdrucken möchte, für den haben wir hier die Grafik druckfähig hochgeladen (12mb).

An euch natürlich die Fragen: Was denkt ihr zu den Hauptaussagen? Könnt ihr konkrete Dinge für eure Seite aus ihnen ziehen?

Marcus Tober

Marcus Tober

Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Marcus Tober und ich bin Gründer und Chief Innovation Officer der Searchmetrics GmbH. Ich liebe Daten, weshalb meine Beiträge in der Regel davon mehr als genug haben. Lasst euch davon nicht stören. Über rege Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

160 thoughts on “Die Google Ranking Faktoren 2012 für Deutschland


  • Alles schön und gut, aber realitätsfern. Man braucht nur einen irgendeinen WordPress Artikel zu erstellen mit einem beliebigen Text, dann in den Tags die gewünschten Suchbegriffe eingeben und nach ein paar Stunden ist dieser Artikel ganz vorne. Das heißt für mich, dass Google die eigenen Firmen hochpusht. (wordpress gehört ja google) Dasselbe mit google plus. Aber auch mit yasni funktioniert das recht gut. leider bleibt dabei die qualität auf der strecke.

  • Spannend! vor allem die Aussage bzgl Adsence. Meine Vermutung: Auf gut positionierten Websiten gibt es weniger Werbeflächen. Wie sieht ihr dies ?

    Gerne würden wir diese info auf unserem Blog re-posten. Super Inhalt! Weiter so! Grüsse aus der Schweiz

    Mateo

  • Also ein Rätsel für mich ist, dass lange Texte negative Effekte auf das Ranking haben. Ich meine, man sagt ja immer mind. 250-300W und z.b. bei Home24 sind es ca. 750W und trotzdem sind die auf 1. Also was denn nun, eher mehr oder eher weniger?

  • Alles ist ganz ungewiss, da es viele Kriterien gibt, die sich auch ändern können bezüglich ihrer Gewichtung. So hat zum Beispiel dass Penguin Update viele Seiten traffic-mässig ruiniert, weil diese zu sehr optimiert waren. Penguin beschäftigte sich mit anderen Kriterien als die oben genannten. Auch Panda Updates bewerten wiederum andere Kriterien.

    Kurz gesagt, dies alles zeigt, das das Problem zu komplex ist, um hier gelöst zu werden.

  • Hallo Marcus,

    zunächst einmal ein großes Lob für die Exploration … ich habe noch mal eine Frage zur Stichprobe: Ihr habt doch 10.000 Keywords und 300.000 Webseiten mit in die Bewertung einbezogen. Daraus würde ich schließen das ihr 30 Treffer pro Keyword herangezogen habt? Ist das richtig so? Wenn ja, sind diese wahrscheinlich die ersten 30 Treffer.

    Vielen Dank schon mal

    Grüße

    René

  • Hi, das wegen Adsence die Seiten schlechter ranken glaube ich nicht…bin eher der Meinung das zu viele das machen und somit natürlich auch viele die schlecht ranken Adsence haben..ist halt meine Logik.

    Und die Big Player, die ja oben stehen benötigen kein Adsence, ist doch Peanuts für die, oder?

    Gruss aus Trier

  • Toller Artikel, die Grafik sagt mehr als als 1000 Daten!

  • Wenn man sich an einigen bestimmten SEO Regeln hält, so klappt es dann ganz klar auch mit dem Erfolg! Danke für die super Zusammenstellung!

  • Ganz vielen Dank für diesen interessanten Artikel.

  • vielen Dank für den tollen Artikel, jetzt heißt es erstmal Facebook und soweiter zu optimieren

  • Netter Artikel mit vielen hilfreichen Tipps. Da wird nochmal das Augenmerk auf Facebook gelegt in nächster Zeit. Schade, dass G+ so wenig zur Geltung kommt.
    Gelungene Grafik – die macht den Artikel wirklich noch lesenswerter.

  • vielen Dank für die tolle Grafik, das rundet den Post sehr schön ab. Seit wann gehört wordpress denn zu google? die haben doch Ihren eigenen „blogger“ Service???

  • jens@socialmedia-monitoring.org 6. Dezember 2012 um 15:15

    Interessante Studie. Ich bin gespannt ob irgendwann die Social Signals so eine starke Wirkung haben wie alle beschreiben.

  • Danke für die tolle Studie!

  • Danke! Ich bin gespannt wie sich das entwickelt in 2013.

  • gibts ne Tendenz für 2013?

  • Carl-Frederic Korn 17. Januar 2013 um 09:07

    Vielen Dank für diese tolle Auswertung!

    Sie belegt deutlich, dass an Social-Media kein Weg mehr vorbeigeht.

  • Vielen Dank für die gute Zusammenstellung. Zu facebook ist ja nun schon eine ganze Reihe gesagt worden. Interessant finde ich aber auch die Bedeutung der Keywords in den Überschriften und im Title… hätte ich nicht erwartet…

  • Ein exzellenter Beitrag – auch ein Jahr nach der Veröffentlichung. Vielen Dank für die sehr informative Darstellung der relevanten Faktoren! Auch in der Retrospektive ist die Entwicklung der Faktoren für Google Rankings im Verlauf sehr spannend. Ich bin auf eure Fortsetzungen gespannt.

  • Ein gelunger Beitrag mit viele nützlichen Informationen. Ich bin mal gespannt, wie weit es noch mit Social Media in Zukunft gehen wird – vielleicht kommt ja auch irgendwann überraschend ein Einbruch. Jetzt heisst es erstmal die eigenen Social Media Kanäle pflegen und optimieren. Ich freue mich auf die Fortsetzung des Artikels mit neuen Erkenntnissen aus 2013!

  • Sehr schöne zusammenstellung, vielen dank fur diese Auswertung, aber gibt es auch ein Tendez fur 2013 ?

  • Guten Tag!

    Der positiven Kritik meiner vorangegangene Kommentaoren kann ich mich nur anschließen. Allerdings sind mir ein paar der aufgeführten Faktoren noch etwas unklar.
    Z.B. Die „Anzahl der Worte im Text“. Oder die „Anzahl der Bilder“. Dadurch, dass lediglich von der „Anzhal“ die Rede ist haben diese Faktoren für mich momentan leider keine Aussagekraft. Oder anders: Ich versteh sie nicht. Hieße der Faktor z.B. „hohe Anzahl der Worte im Text“ gerne auch noch konkreter, „Text der Länge 100-200 Worte“ oder so ähnlich, wäre der Faktor für mich greifbar und ich hätte eine Vorstellung.
    Versteht ihr meine Problematik?

  • Hallo Johannes,

    danke für deinen Kommentar. Konkrete angaben sind dabei nicht möglich, da es sich nur um Korrelationen handelt, bei denen längere Texte mit schlechsten Rankings korrelieren. Das bedeutet je länger der Text, desto schlechter die Platzierung im Mittel. Was aber nicht bedeutet, dass man nich mit langen Texten gut ranken kann. Es sollte niemals ein faktor isoliert betrachtet werden.

    Bei einer solchen Auswertung lässt sich die ideale Textlänge nicht angeben, man könnte einen Mittelwert angeben, der jedoch nciht ziehlführend wäre. Auch bei den Bilder gilt, es scheint zumindest nicht negativ zu sein Bilder einzubinden, daher ist es empfehlenswert Bilder in den Content einzubauen, wobei mehr Bilder ein besseren Ranking bedeuten könnten, es muss aber nicht zwingend der reine Einbau der Bilder sein. Zum Beispiel können mehr Bilder auch die Verweildauer erhöhen und damit ein besseres Ranking erzielen.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen,
    Michael

  • Sehr guter Artikel.
    Finde das letzte Bild echt gelungen und hab mir das mal gespeichert.

    Aber warum werden Adsense abgestraft? Dachte immer man kann sich so hoch kaufen ;)

    Grüße

  • Danke für die Übersicht – das kann auch für unseren Werbeartikel Shop nützlich sein. Anzumerken ist allerdings, dass die Korrelationskoeffizienten generell eher niedrig ausfallen. Über die allgmeinen Warnung „Korrelation belegt keine Kausalität“ hinausgehend wäre auch eine Aussage zur Signifikanz der Ergebnisse wünschenswert.

  • Toller Artikel und DANKE für die Grafik!

  • Sehr schöne Ausarbeitung und tolle Infografik. Verstehe ich das jetzt richtig ? Facebook Shares und Kommentare nehmen mehr Einfluss auf das Ranking als Backlinks? Ich dachte immer Backlinks sind viel mehr Wert als Facebook Dinge.
    Riki

  • Danke für die Insight! Kann an einigen meiner Seiten feststellen, dass ein keyword in der Domain gut zieht, bin recht skeptisch was den Einfluss von Social Media betrifft -ich denke Google fischt da noch recht im trüben…
    Danke jedenfalls für die Aufbereitung!
    LG Chris

  • @Riki:
    Da kann ich eigentlich nur auf die Formulierung oben im Post verweisen:
    „Korrelation bedeutet nicht unbedingt einen kausalen Zusammenhang“ (+nachfolgende Sätze dieses Absatzes).
    Backlinks gehören weiterhin zu den absoluten SEO-Basics und meiner Einschätzung nach ist der kausale Zusammenhang zu (langfristig) guten Rankings hier höher als bei den Social Signals. Aber die Sozialen Netzwerke und ihre Signale sind nicht zu unterschätzen, vor allem als Qualitätsignal. Jedenfalls ist die Korrelation zwischen guten Rankings und Social Signals in den letzten Jahren stark angestiegen und unseren Analysen zufolge sogar höher als bei Backlinks.

  • Guten Tag!

    Gibt es konkrete Definitionen zu den einzelnen Faktoren von eurer Seite?

    Damit meine ich sowas in die Richtung gehend:

    URL: Beschreibt die Existenz des Keywords in der URL an beliebiger Stelle, allein stehend oder in Kombination mit anderen Worten.

    Habt ihr sowas offiziell formuliert? Falls ja, wo finde ich diese Definitionen? ;)

    Danke und lg

    Thorben

  • Hallo Thorben,

    ich empfehle, das Whitepaper herunterzuladen (Link findest Du im Beitrag). Darin haben wir die Daten und auch die Faktoren näher definiert. „Existenz Keyword in URL“ ist beispielsweise ein binäres Feature. Hier haben wir also die Korrelation bezüglich „Keyword in URL: Ja/Nein“ analysiert. Bei Features wie „Position des Keywords im Title“ erfolgte die Auswertung hingegen auf gradueller Basis.

  • Danke für die Ausführliche Beschreibung. Ich bin noch etwas skeptisch was die Bewertung von Sozialen Netzwerken im bezug auf das Ranking betrifft. Dennoch ist die Grafik sehr hilfreich und mit sicherheit besser als endloser Text. Gerade für Neulinge im Beriech SEO sehr empfehlenswert.


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