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Big Data in SEO (7): Prozesse optimieren: Zeit und Geld sparen.

In der Artikelserie “Big Data in SEO” führe ich durch die sieben Themen, die für Enterprise-SEOs wichtig sind. Dies ist der letzte Teil der Serie und ich beschäftige mich mit dem „Management von Big Data“ – mit den Reports und Dashboards.

Big Data in SEO (7): Prozesse optimieren: Zeit und Geld sparen.

Eine der größten Gefahren im Big Data Geschäft ist die Überforderung: Zu viele Daten können zu ebenso viel Verwirrung führen wie keine Daten. Denn wer vor lauter Details den Blick für das Allgemeine verliert, wird scheitern. Nur ein ausgereiftes Reporting-System stellt sicher, dass jeder nur genau das weiß, was er braucht.

Datenschutz ist die Grundanforderung…

Selbstverständlich ist auch der Datenschutz ein heikles Thema, wenn es um Big Data geht. Denn überall, wo große Datensammlungen entstehen, wächst auch der Wunsch, diese für alle denkbaren Gründe auszuschlachten. Schon allein die Keyword-Zusammenstellung oder die Benchmark-Auswahl eines Seitenbetreibers sagt eine Menge über seine Strategie aus.

Deshalb gilt hier Datensparsamkeit und da schließt sich der Kreis dieser Serie. Im ersten Teil über die Rechtevergabe im Team habe ich geschrieben: Jeder soll alle, wirklich alle Daten bekommen, die er für seine Arbeit braucht. Aber kein Byte mehr.

Das gilt natürlich auch für das Reporting. Hier ist das sogar noch granularer einstellbar: Alle Mitarbeiter ohne einen Zugang zur Searchmetrics Suite werden einfach mit regelmäßigen PDF-Reports auf dem Laufenden gehalten. Und zwar immer nur mit den Daten, die sie benötigen.

Flexibel und einstellbar: Searchmetrics Reports und Dashboards
Flexibel und einstellbar: Searchmetrics Dashboards

…Big Data Management ist die Kür

Doch Datensparsamkeit ist nur ein wichtiger Grundsatz. Beim Aufbau eines funktionierenden Reporting-Systems spielen weitere Regeln eine wichtige Rolle:

  • Detaillierte Einstellungen für jeden Report im Dashboard möglich.
    Detaillierte Einstellungen für jeden Report im Dashboard möglich.

    Push für regelmäßige Daten und ferne Mitarbeiter: Ein per E-Mail automatisch verschickter PDF-Report entwickelt in zwei Situationen seine volle Stärke. Erstens natürlich für regelmäßige Arbeiten, zu denen er sozusagen den Startschuss gibt. Wenn montags etwa die die Schwellenkeywords im Postfach der Redaktion liegen, können die Redakteure am Dienstag daraus einen Redaktionsplan gebastelt haben. Wichtige Absender für Push-Daten sind aber auch „entfernte“ Projekt-Mitarbeiter. Also diejenigen, die nicht jeden Tag oder jede Woche mit SEO zu tun haben. Mit einem hübschen Reporting kann man sie zum Beispiel monatlich auf den aktuellen Stand der Arbeiten aufmerksam machen.

  • Pull für die tägliche Arbeit: Doch der Nachteil von „Push“ ist natürlich zunächst ein volles Mail-Postfach und nach einigen Wochen eine vollständige Ignoranz der eingegangenen Mails. Deshalb lautet mein Tipp für alle, die ohnehin regelmäßig im Team arbeiten: Pull statt Push. Nützlich zusammengebaute, eigene Dashboards führen die hart arbeitenden Team-Mitglieder immer wieder an. Ein Vorteil der Searchmetrics Dashboards ist hierbei natürlich, dass diese immer unter der gleichen URL abrufbar sind. Das heißt, als ordentlich benannter Bookmark sind sie turboschnell zu erreichen.
  • Usability und Schnelligkeit spielen eine Rolle: Wer sich noch an die Reports der Logfile-Analysen vor einigen Jahren erinnert, weiß was ich damit meine. Seitenlange Tabellen, auf die man auch noch minutenlang warten muss, werden ein- oder zweimal aufgerufen – danach nur noch im absoluten Notfall. Deshalb ermöglichen wir eine sehr attraktive und flexible Gestaltung der Dashboards, damit diese auch wirklich gelesen werden.
  • Individualität für die richtige Augenhöhe: Während der Mitarbeiter in der Technik möglichst detaillierte Auflistungen von Fehlern und Hinweisen benötigt, braucht der Technik-Vorstand im Unternehmen nur die Zusammenfassung und die historische Entwicklung. Das gleiche gilt für alle anderen Wissensgebiete. Und so lohnt es sich, der jeweiligen Zielgruppe (die vielleicht auch nur aus einer Person besteht) ein passendes Dashboard zusammen zu bauen. Da dies jeweils nur einmal gemacht werden muss, wird sich der Aufwand meist lohnen.
  • Commitment auf die gleichen KPIs: Wenn das Team auf eine Datenbasis wie Searchmetrics zurückgreift, fällt der Streit über die Validität der Zahlen aus. Aber es könnte natürlich sein, dass man sich darüber uneins ist, WELCHE Zahlen denn eigentlich zur Zielerreichung sinnvoll und verfolgenswert sind. Ist es die allgemeine Visibility? Oder vielleicht doch lieber die Projekt Visibility, die auf dem hinterlegten Keyword-Set basiert. Das sollte am Anfang geklärt und danach entsprechend reportet werden.

Mit diesen Regeln wird Big Data nicht mehr zur Verwirrung im Unternehmen führen – sondern zum puren Wissensgewinn für alle.

API oder Die große Kunst, Daten zu mischen

Die Searchmetrics Suite liefert auch die relevanten Daten aus dem Adobe SiteCatalyst, aus Google Analytics und aus eTracker. Doch auch, wenn wir damit schon alles tun, was möglich ist: Natürlich sollten die Searchmetrics-Daten auch in einem engen Zusammenhang mit den Informationen anderer Tools stehen. Schon eine gemeinsame Tabelle von Rankings, Traffic und der Marge einzelner Produkte, kann für Händler Gold wert sein.

Gut sortiert und dokumentiert: Die Searchmetrics API
Gut sortiert und dokumentiert: Die Searchmetrics API

Deshalb gibt es die Searchmetrics API. Mit der können Suite-Kunden ihre Daten überall dorthin mitnehmen, wo sie ihre Reports anschauen wollen. Mit dieser einfach zu durchschauenden und ausführlich dokumentierten API werden große und kleine Datenmengen schnell in eigene Applikationen und Datenpools integriert. Ganz einfach.

Erst planen, dann reporten

Bei aller Begeisterung für riesige Datenmengen und umfassende Informationen: So richtig gut funktioniert Big Data nur, wenn jeder im Team wirklich alles weiß, was er muss – und was er auch verarbeiten kann. Deshalb sollte das Reporting – auch wenn, dies der letzte Teil der Big-Data Serie ist – ganz genau und intelligent geplant werden.  

Auf unserer Website kannst Du jetzt auch das komplette eBook erhalten. Jetzt herunterladen!

Alle Artikel der Serie Wie Top-Unternehmen mit Big Data im SEO umgehen hier noch einmal auf einen Blick:

  1. Produktivität fördern: Internationale Teams und Agenturen steuern. Große Datenmengen benötigen eine sehr feine Rechteverteilung. Einerseits aus datenschutzrechtlichen Gründen. Aber auch aus Qualitäts-Gründen: Denn wenn jeder machen kann, was er will, ist am Ende nicht mehr klar, was im großen Big-Data-Topf drin ist. Mit der Suite lassen sich diese Aufgaben dank der Rechteverwaltung sehr einfach und übersichtlich lösen.
  2. Schnelle Übersicht: Strukturiert verschiedene Kampagnen steuern. Große Unternehmen verfolgen jederzeit mehrere Ziele gleichzeitig. Diese Ziele können über die Funktionen der Searchmetrics Suite einzeln verfolgt werden. Dazu gehört das Tagging und Multi-Tagging. Aber auch jeder Report und sogar jedes Chart kann angepasst und automatisiert werden.
  3. Wettbewerb beobachten: Lerne von der Konkurrenz. Die größte Überraschung im Online-Marketing ist manchmal der Wettbewerb. Denn wer Offline zu unserer Konkurrenz zählt, ist online möglicherweise nur eine Randerscheinung während die Offline-Partner sogar die härtesten Wettbewerber sind. Wir liefern auf gleich mehreren Datenpools das jeweils richtige Umfeld.
  4. Pick the Cherrys: versteckte Potentiale nutzen. Nicht immer lohnt es sich, an den Keywords mit dem größten Suchvolumen zu arbeiten. Eine wichtige Rolle spielen der Wettbewerb, die Universal Search und schon vorhandene Rankings.
  5. Performance verbessern: Die technische Optimierung. Bei einer großen Seite geht selbst dem besten SEO der Überblick verloren. Wir crawlen jede Seite und liefern Fehlerseiten und Optimierungs-Potential für Keywords.
  6. Return On Invest: Auf die Conversion achten. Am Ende geht es ums Geld. Lohnt sich eine PPC-Kampagne oder soll das Budget doch lieber in eine SEO-Optimierung wandern? Was lohnt sich mehr? Wir liefern Zahlen für diese Entscheidung.
  7. Prozesse optimieren: Zeit und Geld sparen. Der eine Mitarbeiter im Team braucht einen täglichen Report, der andere eine monatliche Zusammenfassung. Unsere Reports sind extrem flexibel, vielsagend und werden mit wenigen Klicks zusammengebaut.