10 Gründe, warum China der spannendste Online-Markt der Welt ist

10. Oktober 2016 | Produkt Neuigkeiten 3 Kommentare

Searchmetrics bietet – als branchenweit einziger Anbieter –  ab jetzt Daten über den weltgrößten Online-Markt der Welt in der Research Cloud an. Das Reich der Mitte hat seine ganz eigenen (Online)-Player und Regeln: Statt Amazon herrscht Alibaba, statt Google ist Baidu die dominierende Suchmaschine, statt Facebook wird WeChat genutzt.Zum Start gibt es die 10 spannendsten Fakten zum E-Commerce-Giganten China.

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Jetzt China in der Research Cloud checken

China in der Searchmetrics Research Cloud

Als 28. Land ist China jetzt auch ein “Mitglied” der Searchmetrics Research Cloud. Das Herzstück unserer SaaS-Plattform umfasst mehr als 250 Milliarden ständig aktualisierter Informationen zu Search, Content, PPC, Social und Mobile. Auf vielfachen Kundenwunsch – und als branchenweit einziger Anbieter – integriert Searchmetrics ab sofort die Daten zum chinesischen Online-Markt. Und zwar für alle Kunden ab Enterprise-Lizenz 2014. Unsere Desktop-Daten basieren auf Baidu, der wichtigsten chinesischen Suchmaschine. Also: Willkommen, China – und los geht’s mit den spannendsten Fakten zum chinesischen Online-Markt!

 10. China hat die meisten Internet-Nutzer

Im Reich der Mitte sind insgesamt 700 Millionen Menschen im Internet unterwegs. Zwar ist die Zahl der Nutzer gewaltig, doch sind damit nur die Hälfte der 1,4 Milliarden Chinesen online. Ein gewaltiges Wachstumspotenzial ist hier also noch vorhanden.

9. China ist der weltgrößte E-Commerce-Markt

Fast die Hälfte des globalen E-Commerce-Umsatzes wird in China getätigt – fast eine Billion US-Dollar. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil von China am E-Commerce-Umsatz bis zum Jahr 2020 auf 60 Prozent ansteigen wird.

8. Amazon heißt hier Alibaba

Während sich die Giganten aus dem Silicon Valley schwertun, in China Fuß zu fassen, etablierten sich in China eigene Big Player. Statt Amazon herrscht im Reich der Mitte Alibaba. Gründer und CEO Jack Ma hat die beiden Shopping-Plattformen taobao.com und tmall.com etabliert.

7. Der Single‘s Day ist größer als der Black Friday

In China wird der Single`s Day seit den 90ern jedes Jahr am 11. November gefeiert. Anfangs war dies ein unkommerzielles Pendant zum Valentinstag für – genau: Singles. Inzwischen ist der Tag jedoch das wichtigste Shopping-Ereignis in China, an dem sich Singles glücklich kaufen sollen. Allein Alibaba hat 2015 an diesem Tag laut Businessinsider 14,3 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert.

6. Keiner googelt, alle baiduen

Google hatte sich wegen Zensur-Auflagen der chinesischen Regierung sowie Hacker-Attacken 2010 aus dem chinesischen Markt zurückgezogen. So ist das chinesische Eigengewächs Baidu die dominante Suchmaschine. Auch global fordert Baidu seinen Konkurrenten aus Kalifornien heraus. Baidu kämpft um die Vorherrschaft in Schwellenländern, auf dem Werbemarkt – und in der Entwicklung künstlicher Intelligenz.

5. Apropos: Baidu ist die sichtbarste Domain der Welt

Mehr als 400 Millionen Visibility-Punkte in der Searchmetrics Research Cloud – keine andere Website der Welt ist sichtbarer als baidu.com. Zum Vergleich: Die Top-Website in den USA, wikipedia.org, kommt auf eine SEO Visibility von gut 50 Millionen Punkten. Im Folgenden wollen wir uns die zehn Websites in China mit der höchsten SEO Visibility anschauen:

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4. Vielleicht kehrt Google nach China zurück

Wie bereits erwähnt, zog sich Google größtenteils aus China zurück. Jetzt überlegt der Konzern laut Google-Chef Sundar Pichai über eine Rückkehr: „Wir wollen in China sein und chinesischen Nutzern dienen“, so Pichai. Man darf gespannt sein.

3. Die Regierung macht sauber

Auch wenn die Potenziale gewaltig sind, haben es – chinesische und ausländische – Unternehmen aufgrund von Regularien, Zensur oder gar Hacker-Attacken schwer. So bekamen einige der größten News-Portale – etwa sohu.comkürzlich die Auflage, Teile ihrer Nachrichtenseite im Vorfeld des 19. Parteitags 2017 zu „bereinigen“. Und Baidu bekam die Auflage, die Anzeigen in Suchergebnissen zu überarbeiten, nachdem ein krebskranker Student an einer Therapie starb, die er nach einem Werbeklick in den Baidu-Ergebnissen begonnen hatte. Baidu arbeitet daran, die Vorgaben umzusetzen – solange werden keine Suchergebnis-Anzeigen ausgespielt, wie der Blick in die Research Cloud zeigt:

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2. Multitaskingfähige Unternehmen

Statt Twitter oder Facebook ist WeChat der vorherrschende Messenger-Dienst. So gut wie jeder chinesische Internetnutzer hat einen Account. Die dahinterstehende Firma Tencent gehört nicht nur dank der Einkünfte aus dem sozialen Netzwerk zu den Top3-Online-Unternehmen in China, sondern ist multitaskingfähig. Tencent macht ebenfalls in Onlinespiele, E-Commerce, Online-Werbung und Webportale wie qq.com.

1. Eine App reicht für alles

Die App-Entwicklung in der westlichen Welt folgt meist einem Muster: Ein Nutzungszweck pro App, es bleibt simpel. Dagegen sind die chinesischen Apps umfassende Alleskönner – etwa WeChat. Damit können die fast 900 Millionen Nutzer nicht nur chatten, sondern auch online shoppen, Stromrechnungen bezahlen, Arzttermine buchen, Jobs suchen, Kinotickets buchen und vieles, vieles mehr.

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PS: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Jan und ich bin als Content Marketing Manager bei Searchmetrics tätig. Ich verfasse Studien & Whitepaper rund um Search- und Content-Optimierung, blogge hier über neue Produkt-Features, Google Updates und analysiere frische SEO-Daten aus unserer Suite.
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Kommentare (3)

  1. 13. Okt. 2016 08.45 Uhr

    Sehr gut, dass ihr China nun auch drin habt. Interessiert mich ganz persönlich sehr und habe in der Vergangenheit oft mit dem Gedanken gespielt online dort etwas auf die Beine zu stellen. Ist mit Sicherheit der meist unterschätzte Internet-Markt den es gibt und birgt unfassbares Potenzial. Gerade die Tatsache, dass hier einiges “anders läuft” (z.B. Baidu, Alibaba, Zensur usw.) macht die Sache meiner Meinung nach noch interessanter, da es generell viele Online-Marketer und Firmen von Vornherein abschreckt. Die Daten aus der Research Cloud werden gewiss dazu beitragen den Einstieg in den Chinesischen Markt mit mehr Sicherheit zu behaften. Wir dürfen gespannt sein.

  2. 20. Okt. 2016 09.43 Uhr

    Ich glaube, wenn man sich am China Markt plaziert hat mit einigen Produkten, hat man nichts falsch gemacht. China gehört zu einen der stärksten Märkte die es gibt. Leider sind uns dort ein wenig die Hänge gebunden z. B. wegen der Sprache. Ich hoffe, dass die Internationalen Märkte sich in nächster Zeit noch mehr verschmelzen werden.

  3. 14. Jan. 2017 11.56 Uhr

    Den Kommentar von Galuno finde ich gut. Sollten wir nicht erst das eigene Business im deutschsprachigen Raum aufbauen, ausbauen und optimieren. Würde es uns dann nicht schon wirklich gut gehen. Muss man sich den Stress mit einer fremden Kultur, Sprache etc. wirklich antun und jeden Trend hinterherlaufen? Die Zukunft lässt uns allerdings nur schwer vor Veränderungen und anderen Märkten wie China, Russland und Amerika vorbeikommen.

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