App-Indexing: Jetzt mehr Traffic & Conversions sichern!

19. Januar 2016 | Analysen 1 Kommentar

Mehr Traffic und Installationen sowie steigende Conversions für die eigene App – nicht weniger bietet App-Indexing für Online-Marketer. Dabei werden die Deeplinks einer App für Google crawlbar gemacht und können in den mobilen Suchergebnissen ausgespielt werden. Unsere Studie zeigt, dass in Deutschland derzeit noch 74 Prozent der Android-Apps – und sogar 90 Prozent der iOS-Apps – auf diese Chance verzichten. Viel Potenzial also, sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu verschaffen. Darüber hinaus wird das App-Streaming, aktuell von Google noch in einer Testphase, weitere hervorragende Vermarktungsmöglichkeiten bieten.

App-Indexing-Studie 2016

Alle Fakten, Analysen & ein ausführliches Tutorial zum App-Indexing hier:

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Das ist App-Indexing

Während das mobile Web ein dynamisches, referenzielles System miteinander verbundener Webseiten ist, waren Apps bislang ein in sich geschlossenes Ökosystem. Grundvoraussetzung für eine Verbindung zwischen Apps und mobilem Web ist das App-Indexing. Die Nutzung einer API bzw. der Einbau eines entsprechenden Codes ermöglichen es Google, die Deeplinks einer Website zu crawlen und in den Google-Index für die mobilen Suchergebnisse einfließen zu lassen.

Damit kann Google in den mobilen organischen Suchergebnissen statt der Landingpage der Website jetzt die spezifische Produkt-Landingpage einer App listen, die der Nutzer installiert hat. Entsprechend kann der User direkt aus den Suchergebnissen in die bereits installierte App springen – und bleibt nicht im Browser. Dies illustriert das folgende Beispiel:

Google-Suche nach „Strompreis 2016“ ohne und mit installierter Spiegel Online-App

Google-Suche nach „Strompreis 2016“ ohne und mit installierter Spiegel Online-App.

Darüber hinaus bietet Google auch Vorschläge zum Download von Apps an, die der User noch nicht installiert hat, sofern diese relevanten Content zur Suchanfrage beinhalten.

Fazit: App-Indexing dient also nicht nur dazu, App-Traffic, Conversion und Loyality von Bestandskunden zu steigern, sondern hilft auch dabei, neue App-Nutzer zu gewinnen.

Wie App-Streaming die Grenzen einreißt

Die Nutzungsmöglichkeiten von App-Indexing gehen 2016 jedoch noch deutlich weiter. Durch das App-Streaming entwickelt Google eine Möglichkeit, die die Grenze zwischen App und mobilem Web komplett aufweicht.

Aktuell befindet sich App-Streaming in der Testphase für einige ausgewählte Apps in den Vereinigten Staaten. Die App öffnet sich laut Techcrunch virtuell auf einem Google-Server; der Anwender kann mit dieser „virtuellen“ App interagieren, als sei sie auf seinem Smartphone installiert. Google kann damit auch App-only-Inhalte erfassen und in den mobilen Suchergebnissen ausgeben. Inhalte sind also auch ohne Installation der App verfügbar.

Google hat eine Animation veröffentlicht, um die Anwendung von App-Streaming zu demonstrieren:

 

App-Streaming (Beta), © Google

App-Streaming (Beta), © Google

Diese verstärkte Listung von App-Deeplinks in den mobilen Suchergebnissen kann einen bedeutsamen Distributionskanal für die eigene App darstellen. Wenn die App-Inhalte in Bezug auf relevanten Content und eine perfekte Bedienung der Nutzerintention hin optimiert sind und das Indexing verbaut ist, bietet das App-Streaming zusätzlichen Traffic und daraus resultierende Conversions. Klar ist allerdings auch, dass mit dem App-Streaming neue Anreize zum App-Download nötig sind.

Wie verbreitet ist App-Indexing?

In der Studie zum App-Indexing 2016 haben wir die 100 größten Domains in Deutschland nach SEO Visibility als Grundlage genommen. Ebenfalls haben wir die Verbreitung von App-Indexing in sieben wichtigen Branchen analysiert.

  • Bei 26 Prozent der Android-Apps ist Indexing integriert, bei iOS-Apps sind es zehn Prozent.
  • Die USA sind da schon weiter: 30 Prozent der Android-Apps und 19 Prozent der iOS-Apps haben Deeplinking integriert.

Wer also jetzt auf App-Indexing setzt, kann sich einen Vorsprung verschaffen und die Konkurrenz hinter sich lassen! Alle Fakten, Analysen & ein ausführliches Tutorial zum App-Indexing hier:

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Welche Erfahrungen & Anregungen habt ihr zum App-Indexing? Ab damit in die Kommentare!

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PS: Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Jan und ich bin als Content Marketing Manager bei Searchmetrics tätig. Ich verfasse Studien & Whitepaper rund um Search- und Content-Optimierung, blogge hier über neue Produkt-Features, Google Updates und analysiere frische SEO-Daten aus unserer Suite.
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Kommentare (1)

  1. 20. Jan. 2016 10.17 Uhr

    Im September letzten Jahres waren es 11,2% bei Android und 8,4% bei iOS.

    Geprüft hatte ich damals allerdings nicht die top100, sondern je 100 in fünf verschiedenen Bereichen (Finanzen, Gesundheit, Mode, Reisen und Technik). Also nicht direkt vergleichbar, aber als grobe Richtung sieht man zumindest, es wird mehr.

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